Pressemitteilung 11.2006, Giusto Cataña PDF Drucken E-Mail
Pressemitteilungen
Geschrieben von: Giusto Cataña   
Donnerstag, 16. November 2006 00:00
"Wenn in Europa der Konsum von Kokain stetig ansteigt, 20% der Bevölkerung Cannabis konsumiert, die Produktion und der Handel aller Substanzen zugenommen hat und die Preise beträchtlich gefallen sind, dann können wir folgern, dass die repressiven Strategien versagt haben, die in den vergangenen Jahren in Europa ausgearbeitet wurden. Es ist notwendig, komplett anders an das Problem heranzugehen." .

So kommentiert Giusto Cataña, Parlamentarier der Vereinigten Linken im Europaparlament und Berichterstatter der Union zur EU-Drogenstrategie 2005-2012, den jährlichen Bericht des 'European Monitoring Centre on Drugs and Drug Addiction' der gestern (am 22. 11. 2006, Anm. J. Laws) in Brüssel vorgestellt wurde.

"Es ist offensichtlich, dass wir auf eine Änderung der UN-Konventionen bestehen müsssen: die Daten des EMCDDA in Lissabon sind indiskutabel und zeigen klar auf, dass die Kriminalisierung des Konsums nicht dazu beiträgt, den internationalen Drogenhandel zu unterbinden, so dass dieser weiterhin die Gewinne erhöhen kann."

"Die Prohibition ist krimineller Natur, und eigentlich sollte das EMCDDA mehr Mut haben und nicht nur die Daten präsentieren, sondern auch pointiert dazu Stellung nehmen, und die Forderung stellen, die europäische und die globale Strategie zu ändern."

"Während den letzten Jahren haben die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten beschlossen, die Resolutionen des Europaparlaments, die im Dezember 2004 beschlossen wurden, zu ignorieren. Jeder kann nun sehen, wohin dieser Ansatz führt."

Pressesprecher der GUE/NGL:

Gianfranco Battistini
+ 32 475 646628 / + 32 -0- 2 2846785

[Translation by Judith Laws]
 

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