DroLeg an der Club Health 2000 PDF Drucken E-Mail
Neuigkeiten
Geschrieben von: Droleg   
Samstag, 13. November 1999 00:00

Vom 10.-12. Nov. 1999 hat in Amsterdam, im Royal Tropical Institute,die Konferenz Club Health 2000 stattgefunden.
Die Droleg war mit einer Delegierten und einer mündlichen Präsentation vertreten.


Programm und Referenten
Es folgt eine Übersetzung des WELCOME, des Editorials des Programmbuches, in dem auch die Kurzfassungen aller Präsentationen zu finden sind.

 

WELCOME

Willkommen zur Klub Gesundheit 2000, der ersten internationalen Konferenz zum Thema Nachtleben,Gebrauch von Substanzen und damit verbundene Gesundheitsfragen

Wir nähern uns dem Jahr 2000, Millionen von jungen Leuten besuchen regelmässig Klubs und andere Tanzanlässe, was die Klubindustrie zu einem belebten und lukrativen Markt macht.

Hand in Hand mit dem kommerziellen und kulturellen Erfolg des modernen Nachtklubs ist das Risiko für die Leute gestiegen, die an solchen Anlässen teilnehmen, für Besucher und für Angestellte. Vor allem gelegentlicher (recreational) Drogengenuss und exzessiver Alkoholkonsum in nächtlicher Umgebung können zu Unfallverletzungen, ungeschütztem Sex, Verkehrsunfällen und Gewalt führen.

Anlässe können zu laut sein, zu wenig beleuchtet, überfüllt, ungenügend belüftet oder schlecht konzipiert für die stetig wachsende Zahl von Klubbbesuchern, die Alkohol und/oder andere Substanzen konsumieren.

Es ist leider die Ausnahme und nicht die Regel ,dass das Personal (an Anlässen) für Notsituationen wie Zwischenfälle beim Gebrauch von Substanzen,erste Hilfe und Verhalten bei aufflackernder Gewalt geschult ist.

Weiter ist der nächtliche Personentransport schlecht organisiert oder gar inexistent, mit wenig Koordination zwischen Organisationen und lokalen Behörden. Verbesserte Zug- und Busverbindungen, bessere Strassenbeleuchtung, funktionierende öffentliche Telefone und gut überwachte Taxistände können dazu beitragen, dass das Reisen von und zu den nächtlichen Anlässen sicherer wird.


Das Wohlergehen der steigenden Zahl der Anlässe besuchenden Bevölkerung muss bei der Planung, Durchführung und Sicherung der Anlässe oberste Priorität haben.Alle Beteiligten, auch die Klub-Industrie selbst, müssen zusammenarbeiten um die heutige Anzahl der Unfälle im Zusammenhang mit dem Nachtleben zu verringern und um zu helfen, die Langzeit-Schäden zu minimieren, die aus Drogen- und Alkoholkonsum entstehen können.

Club Health 2000 ist ein Forum zum Austausch von Forschung, Politik und Praxis und wird hoffentlich beitragen, dass bei zukünftigem Planen von nächtlichen Anlässen alle Gesundheitsaspekte einbezogen werden.

Wir hoffen, dass ihnen die Vielfalt der eingereichten Papiere und und die geografische und berufliche Unterschiedlichkeit der Delegierten gefallen.Nur indem ein breiter Ansatz der Fachkenntnisse und Quellen einbezogen werden, kann ein umfassender Ansatz zum Verbessern der Gesundheitsaspekte Erfolg haben.

Geniessen Sie den Anlass.

Professor Mark A. Bellis
Head of Public Health
Liverpool John Moores University
UK

Franz Trautman
Head of International Projects
Trimbos Instituut of Mental Health and Addiction
Netherlands

 

 

 

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